Zürich -Versicherungsgesellschaft

Lernen am Arbeitsplatz - konsequent online

Wie die «Zürich» Versicherungs-Gesellschaft Weiterbildung betreibt

 

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Rund ein Viertel der Weiterbildung findet bei der Zurich online statt. Vor zehn Jahren hat die Zurich mit weltweit 55’000 Beschäftigten mit virtueller Wissensvermittlung begonnen. Heute produziert die Zurich die Inhalte teilweise selber, kauft sie im Branchenverbund ein oder setzt im Officebereich auf die Standardmodule von SkillSoft (zuvor Thomson NETg). Das hat die Wissensvermittlung im Unternehmen beschleunigt, denn auch in den Außenagenturen stehen neue Inhalte sofort am PC zur Verfügung. Den Erfolg bestimmen die motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selber. Das einfache Handling der Technik unterstützt sie dabei.

Die Einführung von neuen Finanzprodukten, gesetzliche Änderungen oder einfach ein Update der Software – Gründe für eine Weiterbildung gibt es in einem Unternehmen wie der Zurich fast wöchentlich. Im Schnitt bilden sich die 4500 Beschäftigten im deutschsprachigen Raum der Schweiz fast vier Tage pro Jahr weiter, in manchen Bereichen sogar bis zu zehn Tage.

„Priorität hat das Lernen am Arbeitsplatz,“ sagt Hansruedi Sibler, Teamleiter IT-Training und e-Learning bei der Zurich in der Schweiz. Die Weiterbildung ist praxisnäher, das Tagesgeschäft wird nicht unterbrochen und vor allem bevorzugen und schätzen die 1400 Kundenberater eine flexible Weiterbildungszeit. Da ihr Einkommen provisionsabhängig ist, bevorzugen sie eine eigenverantwortete Weiterbildung, die dann erfolgt, wenn es der Tagesablauf erlaubt.

In diesem Umfeld kann e-Learning seine Vorteile gegenüber Präsenztrainings optimal ausspielen. Sibler prognostiziert deshalb, dass der e-Learning-Anteil an der Weiterbildung von derzeit 25 auf bis zu 40 Prozent steigen wird.

Wichtig für den Erfolg dieser Lernmethoden ist eine Lernsoftware, die die Angestellten leicht handhaben und inhaltlich gut verstehen können. Die Zurich bietet 66 Lernmodule von SkillSoft aus dem Office-Bereich und dem Betriebssystem „Lotus Notes“ an. Das Produktesortiment wird mit branchenspezifischen Kursen ergänzt, die zusammen mit dem Schweizer Versicherungsverband und der Bonner Akademie etwa in Bereichen wie Sozialvorsorge oder Digitale Telefonie produziert werden.

Unternehmensspezifische Kurse, Blended Learning und e-Tests

Dazu kommen etwa 20 unternehmensspezifische Kurse, die auf dem SkillSoft-Redaktionssystem „Lectora“ für den internen Gebrauch im Firmendesign erstellt wurden. In diesen hauseigenen Lernmodulen werden Themen zu Anlagefonds, Host-Handling oder Hausratsversicherung den Mitarbeitenden in deutsch, französisch oder italienisch für das Selbststudium aufbereitet. Außerdem besteht die Möglichkeit, das erworbene Wissen mit e-Testing zu vertiefen. In einigen Bereichen ist der Wechsel vom Präsenztraining auf Blended Learning mit e-Learning bereits vollzogen. Der Versicherungslehrgang für neu eingestellte Kundenberater besteht aus Selbststudium mit e-Learning-Modulen, Präsenzunterricht und e-Testing. Die technische Entwicklung erleichtert die Akzeptanz des digitalen Lernens immer mehr.

Ca. 60 Prozent der Kursteilnehmer sind Versicherungsfachleute, 20 Prozent Finanzleute und die restlichen sind im Human Resources oder im Dienstleistungsbereich wie IT, Logistik, Gebäudemanagement oder Call Center tätig. Mit der Einführung der Laptops 1994 begann die Digitalisierung im Unternehmen und die Handbücher wurden teilweise nur noch in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. „Alles Wissenswerte steht im PC oder im Netz zur Verfügung,“ so Sibler. Dass auch die Wissensvermittlung zunehmend online stattfindet, ist eine weitere, logische Entwicklung.

Gut 25% der Nutzer sind echte e-Learning Fans!

Um den Übergang vom Präsenzunterricht zur e-Learning-Methode zu erleichtern, wird in sämtlichen Seminarkursen die e-Learning-Methodik thematisiert und vorgeführt. Der Erfolg lässt sich sehen: Mehr als die Hälfte der 4500 Beschäftigten geht souverän mit dem virtuellen Lernen um. Gut 25 Prozent sind begeisterte e-Learning-Anwender und bilden sich ausschließlich mit dieser Methode weiter. Der Weiterbildungsbedarf des Einzelnen wird anlässlich der jährlichen Zielvereinbarung sowie den Standortgesprächen besprochen und definiert.

Die Breite des Themenangebots, die Vielsprachigkeit, das ansprechend gestaltete Layout und die einfache Navigation und Menüführung bei SkillSoft sprechen aus Siblers Sicht für den Düsseldorfer Komplettanbieter. Zusatzangebote wie das Autorentool Lectora, mit denen Inhalte selbst produziert werden, bieten zudem punktgenaue Lösungen für den Berufsalltag und machen die virtuelle Weiterbildung für das Personal attraktiv. Bei der Inhalt-Entwicklung unterstützten Berater von SkillSoft die internen Wissensträger in mediendidaktischen Fragen.

Der steigende Grad der Internationalisierung, der mit der Standardisierung von Kompetenzen einhergeht, spricht zudem für SkillSoft, weil der Weiterbildungsdienstleister seinerseits weltweit tätig ist.

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"Die Breite des Themenangebots, die Vielsprachigkeit, das ansprechend gestaltete Layout und die einfache Navigation und Menüführung von SkillSoft überzeugen mich."

Hansruedi Sibler, Teamleiter IT-Training und e-Learning bei der Zurich in der Schweiz.

 

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